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knie
schrieb am
03.02.2010 um
13:23 Uhr
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Sixdays am Ende |
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Kann es sein, die Ursache dafür, dass München mit ca 55000 Zuschauern als totaler Mißerfolg gilt und Berlin mit 70000 als überragender Erfolg, darin liegt, dass eine kleinere Halle, die mit 10000 Zuschauern ausverkauft ist, eine bessere Atmosphäre liefert als eine große sterile Olympiahalle, die mit ebenso vielen Zuschauern leer wirkt? Wäre ein anderer Ort nicht Teil einer Lösung? |
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aspin
schrieb am
03.02.2010 um
14:51 Uhr
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Re: Sixdays am Ende |
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Bestimmt nicht. Die Frage ist doch, ob München mit 55000 Zuschauern die Wirtschaftlichkeit nachweisen kann oder nicht. Kalkuliert waren, so glaube ich mich erinnern zu können, auch ungefähr 70000 Zuschauer. Diese Zahlen bringt München nicht mehr. Berlin hat halt nicht nur eine extrem lange 6-Tage-Tradition, sondern bringt noch aus DDR-Zeiten von der Winterbahn ein absolut fachkundiges Publikum mit. Hoffentlich wird Berlin auch weiterhin die Fahnen hochhalten.
v.G. aspin
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huddah
schrieb am
03.02.2010 um
15:33 Uhr
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Re: Sixdays am Ende |
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unter anderem will Frankfurt einen Neuanfang
(!?!?) wagen. Hat jemand da was von gehört? Wir hatten mal ne Open Air Bahn vor Ewigkeiten. Würde mich freuen wenn ne Bahn in Ffm gebaut werden würde. |
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knie
schrieb am
03.02.2010 um
18:15 Uhr
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Re: Sixdays am Ende |
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Die Überlegung ist ja, ob die große Münchner Olympiahalle nicht einfach zu teuer ist, und ob mit keiner kleineren Halle die Wirtschaftlichekeit besser wäre. Wievielen Zuschauern bietet denn die Berliner Arena Platz? |
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Scout
schrieb am
03.02.2010 um
20:36 Uhr
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Re: Sixdays am Ende |
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Das Velodrom fasst maximal 12000 Zuschauer.
Und ja es stimmt, das die Berliner Sixdays auch nur so erfolgreich sind wegen der alten Winterbahn Fans aus DDR Zeiten. Im Westen waren die Sixdays zu Wendezeiten mehr oder weniger tot.
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Gruß Scout
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Kolibri
schrieb am
04.02.2010 um
02:01 Uhr
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Re: Sixdays am Ende |
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@hudda
als ehemaliger Rodgauer: Guude.....
ich glaube nicht das in Frankfurt eine feste Bahn gebaut wird, die ist teuer und nimmt Platz weg für andere Veranstaltungen. Bei uns in Stgt haben sie die feste Bahn in der Schleyer Halle auch abgebaut aber bis vor 2 Jahren für die 6-Tage Rennen immer wieder eine aufgebaut. Die feste Bahn ist jetzt angeblich in Öschelbronn
Gruss K |
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aspin
schrieb am
04.02.2010 um
09:01 Uhr
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Re: Sixdays am Ende |
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scout, schön mal wieder was von Dir außerhalb des Besenwagens zu lesen.
v.G. aspin |
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Marvulli
schrieb am
04.02.2010 um
09:21 Uhr
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Re: Sixdays am Ende |
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Die Berliner Organisatoren hängen sich aber auch mehr rein, soweit ich das mitbekommen habe. Die haben die Halle auch deshalb vollbekommen, weil sie über Sponsoren viele Karten verteilt haben (deshalb war die Halle voll, aber der Etat geringer) und Reisegruppen mit Bussen rankarren lassen.
Es hängt also auch vom Engagement und der Findigkeit der Veranstalter ab. |
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Scout
schrieb am
04.02.2010 um
10:02 Uhr
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Re: Sixdays am Ende |
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@ aspin: Danke, naja der Besenwagen steht ja nur noch rum wegen konstanter Frustration. Mal gucken wann ich mich aufrappeln kann, da weiter zu machen. ;)
Zum Thema:
Marvulli hat recht, als Veranstalter muß man sich schon was einfallen lassen. Mir kam es dieses Jahr so vor als wenn massiv Werbung gemacht wurde. Bekannte von mir sahen das anders. Aber Werbung ist extrem wichtig, denn wenn keiner weiß, dass die Sixdays in der Stadt sind, dann geht man woanders hin.
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Gruß Scout |
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knie
schrieb am
04.02.2010 um
10:23 Uhr
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Re: Sixdays am Ende |
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In München war die Atmosphäre nach meinem Empfinden aus verschiedenen Gründen grottig:
1. ist die Olympiahalle nach dem Umbau steril. Es fehlte das Urige.
a) die Gastronomie - alles ist eingeebnet
b) die Rahrradstände wirkten ramschig und nicht originell (Karstadt bietet 20% auf alles - die Kultfirma (?) Karstadt...)
2. Am Samstag morgen stand in der Zeitung, dass die Veranstalter die schlechte Stimmung und zu wenige Zuschauer beklagten. Das erscheint mir sehr ungeschickt; denn wer hat da noch Lust, kurzfristig hinzugehen?
Möglicherweise sind ja die Hallenkosten in der Gesamtschau gar nicht so gewichtig. Aber ich stelle mir vor, dass eine halb so große Halle, die total ausverkauft /voll ist, und wo es möglicherweise schwierig ist, Karten zu bekommen, einen größeren Sog ausübt als eine Veranstaltung, die schon zu Beginn vom Veranstalter selbst als Stimmungsloch bezeichnet wird
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falkiboy
schrieb am
05.02.2010 um
13:45 Uhr
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Re: Sixdays am Ende |
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ja, Marketing scheint nicht das Ding der Six-Days-Leute zu sein. Und ich kann mir ehrlich nicht vorstellen, dass sich die Sixdays so überhaupt nicht mehr rechnen. Ich glaube eher, dass eine Generation in den Firmen wegbricht, die sich dafür interessiert hat und mit Engagement dabei war. Das skurile Verhalten im Vorfeld in allen gestorbenen und sterbenden Orten (Stuttgart wurde das schon ein Jahr vorher entsprechend heulend bedauert, wie mies die Stimmung werden wird) ist anders nicht sinnvoll zu erklären.
Mal ganz ehrlich - welche andere regelmässige Sportveranstaltung zieht 50000 ZAHLENDE Leute an - mal abgesehen von Fussball?! Da gibts nicht viel.
Und ich glaube mal kaum, dass in Ffm jemals wieder ne feste Bahn gebaut wird. Wo auch? Direkt neben dem BDR, der zuschaut und nix macht, während der Bahnsport olympisch und ausserolympisch den Bach runter geht? Der sogar im Stillen mit Sicherheit applaudiert, dass die verhassten Sixdays sterben? Stop - Passivität ist ungerecht. Intern zerfleischen tut man sich ja recht aktiv. Und man wird mit Sicherheit sogar nach aussen aktiv, sobald jemand auf die Idee kommt, in Ffm Sixdays direkt vor der eigenen Haustür zu veranstalten. |
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Marvulli
schrieb am
05.02.2010 um
18:43 Uhr
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Re: Sixdays am Ende |
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Ja, das mit der internen Zerfleischung ist sone Sache. Die Berliner Organisatoren haben auf gute Stimmung gemacht, was ja auch völlig richtig ist (s. oben Stuttgart). Prompt wurden sie von den Bremern angegriffen, was mir völlig unverständlich ist. Und welche Gage die Berliner welchem Fahrer zahlen, geht ja keinen was an.
Da sind nur noch zwei deutsche Sechstagerennen übrig, und die einen müssen sich als beleidigte Leberwurst gerieren. Das geht, ehrlich gesagt, über meinen Verstand - aber vielleicht liegt das ja an mir ;)
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falkiboy
schrieb am
09.02.2010 um
15:29 Uhr
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Re: Sixdays am Ende |
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Ich wette, Bremen wird sterben. Wenn überhaupt wuppen die das nur noch ein einziges Mal - wirst sehen.
Was ist eigentlich aus den Überlegungen in Leipzig geworden? |
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Marvulli
schrieb am
12.02.2010 um
09:52 Uhr
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Re: Sixdays am Ende |
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Ich glaube in Anbetracht der momentanen Lage ist Leipzig erst mal nicht mehr aktuell. Man hört ja auch nichts mehr aus London, die wollte ja ein Rennen machen zur Einstimmung auf die OS, aber dann haben sie genau das Madison aus dem Programm gestrichen... Im März sollte das sein, aber ich habe keine aktuellen Nachrichten gehört.
Es gibt immer mal Überlegungen, neue Sechstagerennen zu veranstalten, aber ich fürchte, momentan ist die Entwicklung eher gegenläufig.
Noch zu Bremen: Die haben ja auch über das Rauchverbot geschimpft... Eigentlich läuft aus dieser Richtung immer sone Art Negativ-PR, anstatt das Ganze positiv darzustellen, wie es die Berliner gemacht haben - und wie es auch richtig ist. |
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knie
schrieb am
12.02.2010 um
10:08 Uhr
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Re: Sixdays am Ende |
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Auch Sigi Renz, der Münchner Veranstalter, hat über das Rauchverbot geklagt. Als ob das ein zeitgemäßes Anliegen wäre, und als ob deshalb Zuschauer kämen, wenn man sich über so etwas geklagt, statt Positives herauszustellen. Ich kann nachvollziehen, dass er sich nach früheren Zeiten sehnt, weil das seine goldenen Zeiten waren. Aber ich glaube kaum, dass es eine volle Halle ergäbe, wenn es hieße: Heute darf geraucht werden.
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Scout
schrieb am
12.02.2010 um
10:31 Uhr
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Re: Sixdays am Ende |
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Bei dem Rauchverbot, bin ich hin- und hergerissen.
Ich denke schon das es Zuschauer gekostet hat. Und es würde ausreichen, wenn es in der Halle verboten wäre, aber in den Wandelgängen erlaubt.
Der Radsport hat sich aber den schwindenden Zuschauerzuspruch selbst zu zuschreiben. Den größten Anteil hat das Thema Nr. 1 und dann kommt dazu, dass zuviel abgesprochen ist.
Der deutsche Zuschauer, möchte ein faires anständiges Radrennen sehen, egal wer gewinnt.
Schließlich sind wir hier nicht in Amiland.
Und solange es die Verantwortlichen nicht kapieren, werden die Zuschauer weniger werden. Schließlich greift das dann auf den gesamten Sport über. Vielleicht geht ja dann endlich bei einem bzw. mehereren Verantwortlichen das Licht an.
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Gruß Scout |
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knie
schrieb am
12.02.2010 um
13:11 Uhr
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Re: Sixdays am Ende |
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scout: Mit dem Rauchen in den Wandelgängen hast Du eigentlich recht. Und mit dem Rest auch.
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Marvulli
schrieb am
12.02.2010 um
22:12 Uhr
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Re: Sixdays am Ende |
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Die Fahrer jedenfalls fanden das gut mit dem Nichtrauchen in der Halle. |
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asdfjkl
schrieb am
17.02.2010 um
08:08 Uhr
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Re: Sixdays am Ende |
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Als Nichtraucher stelle ich fest, dass das Rauchverbot positive und negative Seiten hat. Was hilft aber den Radprofis die bessere Luft beim Sport, wenn die Zuschauer nicht da sind und der Sport deshalb nicht stattfindet. Das ist nicht viel anders als in vielen Kneipen.
Auch Sixdays sind ein Gesamtkunstwerk: dazu gehören der Sport, die Unterhaltung, die Preise, die Stimmung etc.
Dabei müssen sich auch die Sixdays mit immer mehr direkt oder indirekt konkurrierenden Events abfinden.
Ich befürchte, dass Radsport einfach nicht mehr richtig "in" ist - schon gar nicht mit Absprachen und Hilfsmitteln.
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