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Italienischer Klassiker, der 1905 zum ersten Mal ausgetragen wurde. Das Rennen findet im Herbst statt und hat deshalb den Beinamen „Rennen der fallenden Blätter“. Das Rennen ist der letzte Wettbewerb der ProTour Serie im Radsportkalender.
Im Radsport bezeichnet dieses Wort nicht die beliebte Süßigkeit am Stiel, sondern wird als Schimpfwort für Fahrer benutzt, die ständig am Hinterrad fahren und den Windschatten genießen, ohne selbst Führungsarbeit zu leisten. Bei Rennen kann es von großer Bedeutung sein, da er damit viel Kraft spart und diese im Endspurt zu seinem Vorteil einsetzen kann. Doch auch im Freizeitbereich sind "Windschatten-Lutscher" nicht sehr beliebt.
Das 1892 zum ersten Mal ausgetragene Rennen gilt als ältestes Eintagesrennen der Welt, daher auch der Beiname „La Doyenne (die Älteste). Auf der über 250 Kilometer langen Strecke durch die belgischen Ardennen werden insgesamt mehr 5.000 Höhenmeter absolviert. Die Schlüsselstelle ist meistens die im Schnitt elf Prozent steile Cote de la Redoute.
„Mystischer“ Anstieg, der regelmäßig bei der Tour de France gemeistert werden muss. Auf 14 Kilometern müssen die Fahrer insgesamt 21 Kehren durchfahren und dabei mehr als 1100 Höhenmeter überwinden. Die steilsten Passagen weisen bis zu 14 Prozent Steigung auf, der Schnitt liegt bei knapp acht Prozent.