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französisch: Spitze des Rennens
Am 9.11.1954 in Frankfurt geborener deutscher Radprofi. Seine stärkste Zeit hatte überall nur „Didi“ gerufene Thurau Ende der 70er Jahre. Gleich bei seiner ersten Tour de France im Jahre 1977 fuhr der Frankfurter 15 Tage im Gelben Trikot und gewann dabei fünf Etappen. Die Rundfahrt schloss er auf Rang fünf der Gesamtwertung ab. In den folgenden Jahren konnte Thurau aber nicht mehr an seinen Erfolg von 1977 anknüpfen, auch aufgrund mangelndem Trainingsfleißes. Oft genug sorgte er mit Dopingaffären für mehr Schlagzeilen als mit sportlichen Erfolgen. Thurau beendete 1989 seine Karriere und feierte insgesamt 94 Profisiege, darunter auch Triumphe bei der Meisterschaft von Zürich (1978) und Lüttich-Bastogne-Lüttich (1979). Nach seiner sportlichen Laufbahn fungierte Thurau Ende der 90er Jahre für kurze Zeit als Sportlicher Leiter beim Henninger Turm Rennen. Heutzutage kümmert sich der „Blonde Engel“ vornehmlich um den Nachwuchs. Er erstellt Trainingspläne, organisiert Trainingscamps und betreut Radwochen auf Mallorca.
Die Tour de France gilt als das schwerste Radrennen der Welt. Die Radrundfahrt durch Frankreich wurde 1903 von Henry Desgrange gegründet und führt drei Wochen lang die Profis über circa 3000 km. Dabei werden jedes Jahr die einzelnen Etappen neu festgelegt, traditionsgemäß endet sie stets in Paris.
Zu den erfolgreichsten Fahrern zählen mit je fünf Siegen Eddy Merckx, Jacques Antequil, Bernard Hinault und Miguel Indurain. Lance Armstrong schaffte es als bislang einziger Fahrer, die Tour sieben Mal in Folge (1999 - 2005) zu gewinnen.
Erstmals 1933 ausgetragene Mehretappenfahrt durch die Schweiz. Die Rundfahrt Mitte Juni dient vor allem als Vorbereitungsrennen für die Tour de France. Die zur ProTour gehörende Tour de Suisse umfasst neun Teilstücke, darunter ein Zeitfahren und mehrere Etappen durch die Alpen.
Als Training werden alle Maßnahmen bezeichnet, die eine zielgerichtete Leistungssteigerung oder –erhaltung zur Folge haben.
Anzahl der Kurbelumdrehungen pro Minute. Wer einen dicken Gang fährt, hat meist eine niedrige Trittfrequenz, wer den von Armstrong geprägten „Spinning-Fahrstil“ bevorzugt, hat eine sehr hohe Trittfrequenz. Hohe Trittgeschwindigkeiten erhöhen den Sauerstoffbedarf, dafür wird dabei das Drehmoment der Beine besser genutzt.