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Als typisches Verschleißteil wird das Lenkerband nach einer gewissen Zeit stark aufrauen, verrutschen oder einreißen. Dann muss ein neues angebracht werden. Beim Kauf sollte man auf Qualität achten. Das Lenkerband sollte griffig und gleichmäßig gepolstert sein. Dadurch werden die Hände und Gelenke bei kleineren Stößen und Vibrationen geschont. Im Normalfall reicht ein 170 cm langes Band aus. Anfänger sollten sich jedoch ein längeres Band zulegen, da man so nicht auf den Punkt genau wickeln muss. Ist das alte Lenkerband abgewickelt, sollte man die am Lenker verbliebenen Klebereste mit Nitroverdünnung (im Baumarkt erhältlich) entfernen. An einem sauberen Lenker hält das neue Band viel besser.
Mit dem Anbringen sollte man am unteren Lenkerende beginnen, so dass die Überlappung von oben kommt. Außerdem sollte man das Band schräg versetzt wickeln, damit es mit ungefähr einem Drittel seiner Breite überlappt. Die Bremshebelschellen werden durch ein kurzes, meist beiliegendes Band abgedeckt. Sollten sich Falten bilden oder die Wicklung optisch zu wünschen übrig lassen, sollte man das Band unbedingt zurückwickeln und noch mal von vorne anfangen. Der Abschluss des Bandes wird im 90-Grad-Winkel zum Lenker abgeschnitten, das Ende mit Isolierband fixiert und der überstehende Rest des Bandes mit den Fingern in das Lenkerinnere geschoben. Schließlich muss man nur noch den Endstopfen in das Lenkerrohr drücken.
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