Lassen Sie sich nicht erwischen!
So beugen Sie Erkältungen vor
Das Jahr neigt sich dem Ende zu und mit der Herbst- und Winterzeit nahen die Erkältungs- und Grippewellen. Einige Menschen scheint es immer zu erwischen, andere hingegen bleiben verschont. Das ist unfair, sagen Sie? Höchstwahrscheinlich tun die scheinbar Unerschütterlichen etwas dafür, dass die Erreger einen großen Bogen um sie herum machen. Was Sie tun können, damit Sie dieses Jahr nicht unfreiwillig das Bett hüten müssen und was Sie tunlichst vermeiden sollten haben wir für Sie zusammengetragen.
Das schwächt das Immunsystem:
- Auskühlen des Körpers
Durch eine Unterkühlung werden die Schleimhäute schlechter durchblutet und werden dadurch anfälliger für Viren und Bakterien. Besonders kalte Füße sind gefährlich.
- Übermüdung
Zu wenig Schlaf schwächt den Körper und damit das Immunsystem. Nur gut, dass es Sonntag morgens noch zu dunkel zum Radfahren ist und man das Training auf eine spätere Uhrzeit verschieben muß.
- Unglücklich sein
Studien haben mittlerweile erwiesen, dass Lachen das Immunsystem stärkt, eine traurige Stimmung öffnet Viren und Bakterien Tor und Tür.
- Streß
Streß jeglicher Art bedeutet auch Streß für die körpereigene Abwehr. Dabei macht sie keinen Unterschied zwischen positivem und negativem Stress. Sie macht keine Unterschiede dabei, ob Ihnen der Beruf über den Kopf wächst oder ob Sie an einem schweißtreibenden Anstieg den Trainingspartner endlich auch einmal stehen gelassen haben.
Das stärkt das Immunsystem:
- Frische Luft
Heizungsluft hat meist eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit und lässt somit die Schleimhäute austrocknen. Daher trägt regelmäßiges Lüften zur Erkältungsprophylaxe mit bei. Auch der Spaziergang oder die Trainingsrunde an der frischen Luft gehören dazu. Dabei sollten Sie das Cool-Down nach dem Training nicht vergessen. Übertreiben darf man es natürlich auch nicht, denn Leistungssport bewirkt eher das Gegenteil und die Abwehrkräfte werden geschwächt. Gönnen Sie sich im Zweifelsfall lieber eine Trainingspause!
- Vitamin C
Mittlerweile weiß es wahrscheinlich jeder, doch wissen bedeutet nicht handeln. Setzen Sie häufiger mal Zitrusfrüchte, Paprika oder Kohl (frisches Sauerkraut ist fast unschlagbar!) auf ihren Speiseplan. Auch Hagebutten-, Sanddorn- oder Acerolasaft geben dem Immunsystem den nötigen Schwung.
- Zink
Das Spurenelement ist z.B. in Sesam, Linsen, Weizenkleie und Mohn enthalten und natürlich als Nahrungsergänzungsmittel im Handel erhältlich. Besonders Sportler können von Zinkmangel betroffen sein.
- Echinacea
Auch der Sonnenhut kann dazu beitragen, dass Sie der nächsten Grippewelle entwischen. Medikamente mit Auszügen von Echinacea lassen die Anzahl der weißen Blutkörperchen in die Höhe schnellen.
- Ausreichend Schlaf
Ruhe und Erholung lassen die Abwehrkräfte in die Höhe schnellen. Wenn Sie morgens nicht länger liegen bleiben, gehen Sie wenigstens ab und zu früher ins Bett.
- Sauna
Durch die Hitze in der Sauna wird das Immunsystem aktiviert, da die erhöhte Körpertemperatur dem Körper „Fieber“ simuliert. Dabei ist es aber wichtig, dass Sie gesund sind. Für einen bereits geschwächten Körper ist die Sauna absolut tabu. Durch das Schwitzen werden zusätzlich Giftstoffe aus dem Körper geschwemmt. Die verbesserte Durchblutung durch das kalte Duschen danach tut das übrige.
(nw)